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Partizipation Wien

 
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Kein Vorschlag zu einer eigenen App, aber Unterstützung für DEN Standard schlecht weg:

Seit längerer Zeit bieten große Internetanbieter wie Google und Microsoft elektronisches Kartenmaterial (z.B. Google Maps, Live Maps, ...) im Internet am PC oder Smartphone an, mittels dessen man sich in Städten und Ländern orientieren kann, bis hin zur kompletten Routenplanung mit Auto, Rad, Öffis und zu Fuß. Dies kann für Einheimische und Besucher eine signifikante Erleichterung und Hilfe darstellen.

In Wien bieten die Wiener Linien eine Schmalspurvariante davon für die Öffis in Form von Qando. Dieses Service ist gut, aber bei weitem nicht so leistungsfähig wie bespielsweise Google Maps.

Ich konnte vor kurzem in Amsterdam als Tourist feststellen, wie hilfreich eine solche Einbindung der Öffis in Google Maps ist, um sich in einer Stadt zu orientieren, in der man nicht zu Hause ist. Nichts gegen Quando, aber das ist nochmals eine ganz andere Qualität an Informationsbereitstellung.

Die Wiener Linien stemmen sich seit Jahren dagegen, diese Daten für Google und Co. zugänglich zu machen. Sie argumentieren, dass sie seit einiger Zeit Daten öffentlich zugänglich gemacht haben, lediglich eine Formatkonvertierung notwendig sei, damit Google & Co. sie nutzen können. Dies ist aus meiner Perspektive unrichtig! Die Wiener Linien stellen bei weitem nicht ausreichend Daten zur Verfügung, um in Google Maps und anderen Routing durchführen zu können, sondern ermöglichen lediglich eine Schnittstelle zum eigenen Routing der Wiener Linien. Dies ist jedoch für die großen Anbieter natürlich keine sinnvolle Option, auch in Hinsicht auf eine weltweit einzigartige Ausnahme für Wien. Die dahinterstehende Argumentation, dass man mit Google keine guten Erfahrungen gemacht hätte und die eigenen Informationen akkurater seien, scheinen mir bestenfalls eine schlecht gelungene Ausrede zu sein, um das eigene Produkt zu fördern. Auch vermute ich, dass der Aufwand für die Zurverfügungstellung der Daten im geeigneten GTFS Format für die Wr. Linien nur ein vergleichsweise niedriger Aufwand ist; es geht aus meiner Sicht also ausschließlich um den Willen zur Umsetzung. Auch die ÖBB hat diese Daten im defacto Standard GTFS für Wien zur Verfügung gestellt, somit scheint es für Touristen in Google Maps im Moment so, als ob die Schnellbahn das einzige öffentliche Verkehrsmittel in Wien wäre.

Es gibt zur Zeit auch verschiedene Initiativen zu dem Thema, auf Facebook und anderen Plattformen. Leider ist das Thema keiner ausreichend großen Öffentlichkeit bekannt bzw. bewusst. Es wäre schön, hier endlich Initiativen zu setzen!

Hinzugefügt von: tez 01.12.2015

(Beitrag übernommen aus Digitale Agenda Wien KONKRET)

Hinzugefügt von: HM

18.03.2016
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4 Stimmen
2 Kommentare
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Das Thema ist der Stadt Wien

Das Thema ist der Stadt Wien bewusst und wurde beim govCamp Vienna 2015 diskutiert (siehe Nachlese: http://dialogplus.at/wp-content/uploads/2015/12/Nachlese_GovCampVienna2015CC_Dez8.pdf).
Dort sind alle Beteiligten übereingekommen, dass eine österreichweite Lösung am sinnvollsten ist: Die VAO - Verkehrsauskunft Österreich kristallisiert sich als besserer Ansatzpunkt für ein österreichweites OpenData-/GTFS-Service heraus, statt dass die einzelnen Verkehrsverbünde Insellösungen schaffen. Wir bleiben dran!

Danke für die Infos!

Danke für die Infos!

Sollte eine Reihung der Ideen basierend auf Stimmen und Kommentaren erfolgen, bitte ich auch die 77 Stimmen und 14 Kommentare der ursprünglichen Konsultation der Digitalen Agenda zu berücksichtigen (https://www.digitaleagenda.wien/de/consultation/8506?page=2 -> Klick auf Sortierung nach Stimmen) - eine nochmalige Bitte an alle Befürworter dieser Idee, hier wieder abzustimmen oder zu kommentieren, halte ich für nicht sinnvoll.

Eine österreichweite Lösung über die VAO ist jedenfalls eindeutig der bessere und nachhaltigere Ansatz als der Ausbau von Insellösungen - gerade da Verkehrsdaten oft bundesländerübergreifend erforderlich sind.

Zusätzlich möchte ich auch noch angemerken, dass die Maßnahme zur Freigabe von Daten der VAO als Open Datan auch im Rahmen der Digital Roadmap des BKA unter https://www.digitalroadmap.gv.at/idea/374548/11352 ebenfalls behandelt wurde (51 Stimmen, 21 Kommentare) - diese sollten bei einem ev. Ranking mMn auch berücksichtigt werden.